Google Maps: Die 9 besten Reise-Funktionen für 2024

Google Maps Die 9 besten Reise-Funktionen für 2024

Dieser Beitrag ist schon etwas älter. Einzelne Schritte können heute anders aussehen, weil Apple mit jedem Update Menüs und Bezeichnungen ändert.

Hast du Reisepläne für den Sommer? Egal mit welchem Verkehrsmittel, wohin und wie weit du verreist: eine gute Navigations-App gehört heute einfach dazu. Damit du bestens vorbereitet deinen nächsten Urlaub antrittst, stelle ich dir heute die 9 besten – und aktuell bei uns verfügbaren – Google Maps Funktionen vor. Du erfährst, wie du die bestmögliche Route findest, die leckersten Speisen vor Ort entdeckst und wie du dich mit Google Maps schon vorab auf deine Reise einstimmen kannst.

Die ist das Begleit-Skript zu diesem Video:

Tipp 1: Immersive Ansicht für Routen

Um die Vorfreude auf eine Reise zu steigern, hat Google Maps eine neue Funktion parat, die immersive Ansicht für Orte und Routen.

Google Maps lädt die immersive Ansicht einer Route
Vorschau der immersiven Ansicht in Google Maps

In Deutschland wird sie noch für relativ wenige Strecken bzw. Orte unterstützt, z.B. in Berlin:

Aber international unter anderem schon in Amsterdam, Paris, Barcelona, Florenz, Venedig, London, New York, San Francisco oder Tokio.

Mit der immersiven Ansicht kannst du dir schon vorab in einer Art Drohnenflug ein Bild machen, wie deine Route aussehen wird – das sieht zunächst wie die Flyover-Funktion in Apple Karten aus, ist jedoch im Gegensatz dazu interaktiv.

Wenn eine immersive Ansicht verfügbar ist, wird sie dir links unten mit einem kleinen Vorschaubild und dem 3D Würfelsymbol angezeigt und mit Tippen darauf startest du sie.

Zum Beispiel vom Arc de Triomphe über die Avenue Marceau und die Seine zum Eiffelturm. Währenddessen kannst du auch rein- und rauszoomen,

Du kannst bei der immersiven Ansicht die Uhrzeit ändern, um verschiedene Tageszeiten und die voraussichtlichen Wetterbedingungen zu simulieren.

So weißt du genau, was dich vor Ort erwartet und kannst dich optimal vorbereiten.

Tipp 2: Inspiration durch Foto-basierte Suchergebnisse

Eine weitere neue Funktion ist die Foto-basierte Suche. Wenn du in Google Maps nach bestimmten Orten suchst, wie z.B. Campingplätze

dann findest du in den Ergebnissen jetzt häufig einen neuen Abschnitt namens Mit Fotos entdecken.

Hierzu werden Fotos verwendet, die Google Maps-Nutzer mit ihren Bewertungen hochgeladen haben. Scrolle entweder durch die Galerie oder nutze die Karte und tippe auf ein Foto, um mehr zu erfahren und bei Bedarf direkt dorthin zu navigieren.

So findest du – gerade im Urlaub – ganz schnell neue interessante Orte und Aktivitäten genau nach deinen Vorlieben. 

Tipp 3: Spezialitäten eines Restaurants schon vorher genau erkunden

Ebenfalls fotobasiert ist diese neue Funktion in Google Maps, die für alle interessant ist, die gerne essen gehen. Wenn du zum Beispiel fein dinieren möchtest, wie etwa in diesem Gourmet-Restaurant in San Francisco,

dann kannst du über den Punkt Speisekarte zu den Highlights der Speisekarte navigieren,

hier ein Gericht aussuchen, das dich anspricht, wie den Roast Maine Lobster

und Google Maps wird dir automatisch alle verfügbaren Fotos und Rezensionen nur zu diesem konkreten Gericht zeigen.

Tipp 4: Karten für die Offline-Nutzung herunterladen

Wir bleiben noch bei der Reisevorbereitung. Eine meiner Lieblingsfunktionen von Google Maps ist die Möglichkeit, Karten für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Das ist super praktisch, wenn du im Ausland unterwegs bist und dort keine Mobilen Daten verbrauchen möchtest oder schon weißt, dass du in Gegenden mit schlechtem Empfang sein wirst.

Wähle einfach den Ort oder die Gegend an, in die du reisen möchtest, und scrolle unter dem Namen des Orts nach rechts, bis du Offlinekarten herunterladen siehst.

Auf Android-Smartphones findest du den Punkt übrigens über das Drei-Punkte-Menü.

Google Maps zeigt dir an, wie viel Speicherplatz die Karte benötigt,

und du kannst sie mit einem Tippen auf Download herunterladen.

Das geht in der Regel sehr schnell und die Karten bleiben für ein Jahr auf deinem Gerät gespeichert.

Du findest alle deine gespeicherten Offline-Karten, indem du auf dein Profilbild

und dann auf Offlinekarten tippst.

Hier kannst du sie auch aktualisieren, umbenennen oder vorzeitig von deinem Smartphone löschen.

Tipp 5: Energieeffizienteste Route finden

Autos mit Elektroantrieb werden immer häufiger genutzt. Da ist es sehr praktisch, dass du in Google Maps deinen Motortyp einstellen kannst, um die effizienteste Route für genau diesen zu kennen.

Gib einfach dein Reiseziel ein:

und bevor du die Navigation startest, wischst du diese Karte von unten nach oben und tippst auf Motortyp ändern, um die für deinen Antrieb energie- bzw. kraftstoffsparendste Route zu finden.

Um einen bestimmten Motortyp als Grundeinstellung zu speichern, tippst du auf dein Profilbild,

dann Einstellungen,

Navigation

und hier auf Motortyp.

Spart nicht nur Geld, sondern ist auch noch umweltfreundlich. Was will man mehr?

Tipp 6: Ladestationen für Elektrofahrzeuge finden

Wir bleiben noch kurz beim Elektroauto. Wenn du ein solches Fahrzeug fährst, hast du jetzt die Möglichkeit, ganz einfach Ladestationen in deiner Nähe zu finden. Oben unter der Suchleiste findest du verschiedene Optionen, die sich je nach deinem Standort oder deiner Route ändern.

Wenn du deinen Motorentyp auf Elektro eingestellt hast, erscheint die Option Ladestationen.

Tippe darauf und du siehst alle Ladestationen in deiner Nähe auf der Karte, inklusive Details über die Art der Ladestation und wie schnell du dort laden langsam kannst. 

Über die Filtereinstellungen oben kannst du sogar den Steckertyp deines Autos auswählen, um nur dafür passende Ladestationen angezeigt zu bekommen.

Tipp 7: Barrierefreien Modus aktivieren

Eine großartige Funktion für Fußgänger, die für viele von uns sehr nützlich sein kann, ist der barrierefreie Modus. Wenn du eine Gehweg-Route eingegeben hast, aber dabei Treppen vermeiden möchtest oder musst, tippe auf das Drei-Punkte-Menü oben

und wähle Optionen.

Aktiviere den Regler Rollstuhlgerecht

und deine Route wird so angepasst, dass sie möglichst barrierefrei ist.

Wie hier zum Beispiel auf dem Weg vom Kölner Hauptbahnhof zum Roncalliplatz südlich des Doms, bei dem die Domtreppe elegant umgangen wird. Im Urlaub sehr hilfreich, wenn du zu Fuß mit viel Gepäck unterwegs bist. Aber auch für Eltern mit Kinderwagen ist dieser Modus ein echter Segen.

Tipp 8: Google Lens in Google Maps

Mit Google Lens in Google Maps kannst du dein Handy auf ein Geschäft oder eine Sehenswürdigkeit richten und sofort Informationen darüber erhalten.Tippe auf das Kamera-Symbol in Google Farben in der Suchleiste oben,

um Google Lens zu aktivieren.

Hebe dann dein Gerät und schwenke es umher, um Informationen über nahegelegene Restaurants, Cafés oder Shops angezeigt zu bekommen.

Wenn du etwas bestimmtes suchst, z.B. einen Geldautomaten, dann wähle diese Kategorie einfach über die Filteroptionen unten aus.

Das ist besonders nützlich, wenn du dich im Urlaub in einer neuen Umgebung erst einmal orientieren musst. 

Tipp 9: Standort und Routen teilen

Solltest du mit Freund, Partnerin oder der ganzen Familie verreisen, dann bist du sicher dennoch ab und zu  alleine unterwegs und möchtet sichergehen, dass ihr euch auch wiederfindet. Zu diesem Zweck kannst du deinen Standort oder deine Route mit anderen teilen.

Tippe in der Maps-App auf dein Profilbild oben rechts

und wähle Standortfreigabe

und hier Standort teilen.

Du kannst deinen Standort für eine bestimmte Zeitdauer freigeben, diese stellst über die Plus- und Minus-Knöpfe ein – oder bis du das Teilen selbst wieder deaktivierst.

Gib deinen Standort entweder direkt an einen deiner Google-Kontakte frei

oder tippe auf Weitere Optionen,

dann wird dein Standort als Link in die Zwischenablage kopiert und du kannst ihn in einer Chat-App deiner Wahl versenden – oder auch per E-Mail.

Wenn du dich mit jemandem treffen möchtest,

kann er oder sie ebenfalls den Standort teilen, sodass ihr euch gegenseitig auf der Karte sehen könnt und damit besser findet.

Außerdem wird beim Teilen der Akkustand deines Geräts übermittelt, was im Notfall eine nützliche Information sein kann.

Anstelle deines Standorts kannst du auch eine Route teilen. Entweder bevor du die Route angetreten hast, dann machst du das über das Drei-Punkte-Menü oben rechts

und dann Wegbeschreibung teilen.

Der Empfänger sieht dann in Maps die von dir gewählte Route.

Noch hilfreicher ist das Ganze, wenn du bereits die Streckenführung aktiviert hast

und deinen Streckenfortschritt mit anderen teilst.

Dann sieht diese Person sofort, wann du voraussichtlich ankommst.

Hast du zusätzlich deinen Standort für diese Person freigegeben, kann sie sogar live mitverfolgen, wo auf der Strecke du dich gerade befindest.   

Mit diesen 9 Google Maps-Funktionen bist du bestens für deine nächste Reise gewappnet. Welche Funktionen nutzt du für deine Reisen am liebsten? Schreib es mir in die Kommentare!

Bald kommen noch einige neue KI-Funktionen in Google Maps auf uns zu, die aktuell nur in den USA verfügbar sind – natürlich mache ich einen neuen Beitrag, sobald es diese Funktionen auch bei uns gibt. Passend zum Thema Reisen findest du in diesem Video noch einige weitere unverzichtbare Reise-Apps für dein iPhone.

Bild von David Neumann

David Neumann

Technik soll Menschen verbinden, nicht überfordern. Deshalb lernst du bei mir, wie du das volle Potenzial deiner Apple-Geräte ausschöpfst.

Meine Angebote

Weitere Beiträge

Inhaltsverzeichnis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Lieber aktuelle Tipps?

Als Mitglied bekommst du regelmäßig neue Anleitungen für iPhone, iPad und andere Apple-Geräte.

Wonach suchst du?